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Schwere Vorwürfe gegen AKW-Betreiber EnBW

15. Dezember, 2012

Mitarbeiter des Atomkraftwerks Philippsburg erheben schwere Vorwürfe gegen den Betreiber EnBW. Aus Kostengründen werde bei Sicherheitsmaßnahmen geschludert, die Atomaufsicht getäuscht, Zwischenfälle würden verschwiegen. Der Konzern wiegelt ab, doch das Umweltministerium in Stuttgart ist alarmiert. (Spiegel)

Belgien: Panne im AKW Tihange?

20. August, 2012

Laut NRW-Umweltminister Remmel (Grüne) tritt aus dem belgischen Atomkraftwerk Tihange, das nur 80 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt ist, seit längerer Teit radioaktives Wasser aus, nachdem zuvor Risse im Reaktor-Block 2 festgestellt wurden. In einer offizielle Anfrage an das Bundesumweltministerium hat Remmel nun um Aufklärung gebeten.

Dänemark plant CO2-Verpressung unter der Nordsee

16. August, 2012

Laut einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager vom 13.08.12 plant das dänische Umweltministerium, “Unternehmen die CO2-Verpressung in der dänischen Nordsee ‘anzubieten’. Mittels Verpressung von CO2 soll die Ausbeute aus fast ausgeförderten Erdgas- und Erdöllagerstätten in der Nordsee erhöht werden. Die Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager protestiert in aller Deutlichkeit gegen das Vorhaben und wird sich mit einer [...]

Regierung bestreitet Kenntnis von Atom-Fässern

24. März, 2012

Nach dem Fund von angerosteten Fässern mit radioaktivem Müll im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel und dem Zwischenlager in Neckarwestheim vor zwei Wochen hat die Bundesregierung jetzt behauptet, dazu über keinerlei weitere Informationen zu verfügen. Wie die “Saarbrücker Zeitung” berichtet, geht dies aus der Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der atompolitischen Sprecherin der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, [...]

Asse: Umweltministerium dämpft

14. Februar, 2012

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Frau Heinen-Esser, gibt sich zwar immer noch überzeugt davon, daß die 126.000 Fässer mit radioaktivem Müll irgendwann aus dem maroden Atommüllager Asse II herausgeholt werden – doch “das dauert noch”. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf einen Workshop des Bundesamtes für Strahlenschutz, wo die Rede “von 30 bis 40 Jahren” [...]

Asse: Behörden hintertreiben die Bergung

29. Dezember, 2011

Bis 1978 wurden in den alten Schächten des ehemaligen Salzbergwerks Asse rund 125.000 Behälter mit schwach- und 1.300 mit mittelradioaktivem Müll eingelagert. Die Asse war das weltweit erste unterirdische Lager für Atommüll. Für die Genehmigung war ein Planfeststellungsverfahren gesetzlich noch nicht vorgeschrieben. Die Verantwortung lag damals beim Bundesforschungsministerium.

Mist gegen “Mist”

2. April, 2011

Bauern und Agrarstudenten protestierten am Freitag vor dem Saatgutunternehmen KWS in Einbeck (Niedersachsen) gegen die Aussaat der gentechnisch veränderten Zuckerrübe H7-1. Recht drastisch verstärkten sie ihren verbalen Protest mit dem Abkippen von rund 16 Tonnen Pferdemist vor dem Werkstor. Die Teilnehmer setzen die Gentechnik in der Landwirtschaft gleich mit der nuklearen Energiegewinnung – beide seien [...]

Atompolitik: Sicherheitsmängel lange bekannt

22. März, 2011

Laut der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Unterlagen des Bundesumweltministeriums war die schwarz-gelbe Monopolregierung bereits vor ihrem Beschluß zur Laufzeitverlängerung der deutschen Strahlenmeiler über die Sicherheitsrisiken informiert. In einem Bericht der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) hieß es: “Insbesondere in älteren Anlagen entsprechen einige sicherheitstechnisch wichtige Systeme nicht in allen Punkten dem Stand von Wissenschaft und [...]

“Geheimpapiere”

20. März, 2011

Anfang 2004 sprach “Greenpeace” über ein “Geheimpapier” der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), auf das sich das dem Bundesumweltministerium untergeordnete Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) berief, als es das vorzeitige Ende von fünf AKW forderte. Grund dafür war die in dem “Geheimpapier” analysierte Gefährdung deutscher Atomkraftwerke bei Terrorangriffen mit Passagierflugzeugen, vor denen die Reaktoren nicht [...]

Leukämie-Fälle nahe Atommüll-Lager

29. November, 2010

Fakt ist, daß das niedersächsische Sozialministerium eine auffallend hohen Rate von Leukämieerkrankungen in der Umgebung des Atommüll-Lagers Asse festgestellt hat. Doch die geringe Strahlung, die von diesem Atommüll-Lager ausgehe, könne nicht die Ursache dafür sein, so ein Herr Müller, seines Zeichens Leiter des Instituts für Strahlenbiologie am Universitätsklinikum Essen und ehemaliger Berater des Bundesumweltministeriums. Er [...]

Röttgen will Standards für Atommüll senken

28. September, 2010

Nach einem Bericht des “Weser Kurier” will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Qualitätsstandards für Atommüllendlager senken. Demnach soll dann nur noch eine “einfache Sicherheitsbewertung” genügen. Die Möglichkeit einer Rückholung von Atommüll werde dadurch nahezu ausgeschlossen.

Hohe Zahl externer Mitarbeiter im BMU

21. September, 2009

Wie die Süddeutschen Zeitung am 17.09. berichtete, wurde Bundesumweltminister Gabriel (SPD) vom Bundesrechnungshof wegen der Beschäftigung externer Mitarbeiter gerügt. Bereits Ende 2007 hatten die obersten Rechnungsprüfer des Bundes eine hohe Zahl externer Mitarbeiter im Bundesumweltministerium ausgemacht, die per Werkvertrag bis zu vier Jahre lang für das Ministerium tätig waren. Die Aufträge mit einem Gesamtvolumen von [...]



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