Archiv für das Stichwort: Atomkraftwerk

Grohnde: “Bedenklicher” Defekt im Reaktor

Defekte Bauteile im Reaktor des AKW Grohnde bei Hameln (Niedersachsen) könnten zu umfassenden Kontrollen in den anderen deutschen Strahlenmeilern führen. Nachdem im rund dreißig Jahre alten AKW drei beschädigte Drosselklappen zur Kühlung der Brennstäbe entdeckt wurden, müsse laut Umweltminister Wenzel (Grüne) nun geprüft werden, ob auch in anderen Reaktoren gleiche oder ähnliche Bauteile verwendet werden. [...]

Alternativlos – aber prüfenswert

Felix Matthes, Energieexperte vom Öko-Institut, hält die von den Energiemonopolen ins Spiel gebrachte Stiftung für die Abwicklung der Atomkraftwerke für prüfenswert. Für nicht prüfenswert hält er aber schon mal die Kosten für die Lagerung des Atommülls, die “der Staat” sowieso tragen werde. “Da geht es um Jahrhunderte. Und so lange wird es Eon und RWE [...]

Japan: AKW-Wasser direkt ins Meer

Rund 400 Tonnen Grundwasser fließen täglich aus den Hügeln der Umgebung auf das Gelände des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Die Betreiberfirma TEPCO hat nun mit Genehmigung der japanischen Regierung begonnen, radioaktiv belastetes Wasser, das einen bestimmten Grenzwert nicht überschreitet, direkt in den Pazifischen Ozean zu leiten. 430.000 Tonnen radioaktiv belastetes Wasser lagern zurzeit auf dem [...]

Atomkonzerne wollen Abriss und Entsorgung auf die Massen abwälzen

Die drei großen deutschen Stromversorger RWE, E.on und EnBW beabsichtigen zusammen mit der Bundesregierung eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu gründen. Der unbescheidene Zweck: Sie wollen die Milliarden Euro für den Abriss der Atomreaktoren und die Endlagerung des radioaktiven Mülls für alle Zukunft dem Staat und damit den Steuerzahlern übergeben. Diese Dreistigkeit mag manchen sprachlos machen. Vor [...]

Energiekonzerne: Gewinne privatisieren – Kosten vergesellschaften

Laut “Spiegel” wollen die Energie-Monopole E.on, RWE und EnBW ihre derzeit noch privaten atomaren Profitmaschinen dem deutschen Volk schenken. Die von ihnen betriebenen Strahlenmeiler sollen in einer “öffentlich-rechtlichen” Stiftung untergebracht werden, wo sie bis zum geplanten Ende 2022 weiter zu Nutz und Frommen der Staatskasse Atomstrom produzieren.

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