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Rentenerhöhung entpuppt sich als Minusrunde
Von Klaus Wallmann sen | 16. März 2011
Die Entwicklung der Renten basiert auf der Bruttolohnentwicklung. Und da diese im vergangenen Jahr so toll war, erhalten ab dem 1. Juli auch die 20 Millionen deutschen Rentner mehr Geld. Allerdings nicht so viel, wie es der Bruttolohnentwicklung entsprechen würde, denn die geliebte Regierung zieht von der tatsächlichen Rentensteigerung einen sogenannten Ausgleichsbetrag ab, weil die Rentenerhöhungen der letzten Jahre einfach zu hoch waren. Deshalb steigt die Rente am 1. Juli denn auch nur um 0,99 Prozent, was uns die geliebte Regierung in ihrer Euphorie selbstverständlich als tolle Erhöhung verkauft. Rein rechnerisch ist das sogar richtig, doch mit dem realen Leben hat das nichts zu tun. “Die geringe Rentenerhöhung entpuppt sich wegen der steigenden Inflation, die im Februar die Zwei-Prozent-Marke überschritten hat, und den Kostensteigerungen im Gesundheitssystem unter dem Strich als Minusrunde”, stellte die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, denn auch ganz richtig fest. Wiedermal!
Stichworte: Demagogie, Inflation, Kosten, Regierung, Rente, Rentner, VdK, Volksverdummung
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