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Münteferings letztes Gesabbel als Parteivorsitzender

Von Gastautor | 16. November 2009

SPD-Chef Müntefering(Auszug)

… Die SPD ist bei 20 Prozent angekommen und Münteferings Arbeit ist fürs Erste erledigt. Trotzdem musste er mit sanfter Gewalt zurückgetreten werden, um es nicht zu offensichtlich zu machen, dass der SPD der Untergang verordnet wurde. Aber er könnte jederzeit wiederkommen und sein Werk vollenden. Auf jeden Fall hat er der SPD noch die Marschrichtung vorgegeben und die Parteitagsdelegierten klatschen.
Auch wenn es vielleicht nicht die letzten dummen Sprüch sind die Müntefering als Parteivorsitzender ablässt, verdienen sie doch eine Würdigung:

Die SPD ist kleiner geworden, die sozialdemokratische Idee jedoch nicht

Das ist richtig. Denn in der SPD sind ja schon lange keine Sozialdemokraten mehr, so dass eine verkleinerte SPD nicht mehr die Sozialdemokraten verkleinert.

Wir waren für die Wähler kein Feindbild, aber wir waren nicht interessant genug. Wir waren für zuviele die von gestern, aus der Mode

Da liegt er falsch, die neoliberale Agenda-SPD ist für viele Menschen ein Feindbild und Leute wie Müntefering die alles getan haben, um die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer zu machen, sind nicht nur Feindbilder sondern die echten Feinde der Menschen. Schröder, Müntefering, Steinmeier, Steinbrück und Clement haben das Herz der SPD zerstört und sie missbraucht. Die Wähler haben gezeigt, was sie von dieser SPD halten.

Mehr Demokratie wagen Teil zwei ist fällig

Das ist ein wirklich guter Witz. Müntefering, Basta-Schröder und Struck haben jeden demokratischen Ansatz in der SPD abgewürgt und dafür gesorgt, dass vor allem die Leute hochkamen, die alles fraßen, was ihnen vorgesetzt wurde, die den Kakao mit Freude tranken, durch den sie gezogen wurden.

Zurück an die Quelle und die ist vor Ort

Ach ja, der gute alte Ortsverein. Den haben sie doch systematisch entmachtet und immer wenn ein Ortsverein etwas wollte, wurde er von den Herrschenden in der Parteileitung niedergebrüllt. Selbst in die Bezirke wurde hineinregiert. Müntefering wollte die Basis nur als Werbehelfer im Wahlkampf und ansonsten hatte er andere Befehlsgeber, deren perverse Wünsche er gerne erfüllte.

Wir sind kampffähig. Wir sind kampfbereit. Wir kommen wieder

Ja, das fürchten die SPD-Menschen in Deutschland. Sie fürchten sich, dass Müntefering wiederkommt, wenn Gabriel und Nahles die SPD an die Fünf-Prozent-Grenze geführt haben. Sie fürchten, dass er dann wieder seinen Wassertreter zum Wahlkampfmanager macht und die SPD endgültig erledigt.

Diese Furcht ist begründet. Er ist ein Wiedergänger und selbst wenn er stirbt, gibt es vermutlich keine Sicherheit, solange die SPD noch lebt. Er wird wiederkommen. Selbst die in Vampirfilmchen so beliebte Methode, dem Verstorbenen einen Pfahl durchs Herz zu rammen, ist unmöglich. Kein Pfahl kann einen Stein zerstören.

Aber egal ob er wiederkommt oder nicht. Die SPD ist nicht mehr zu retten. Ihr neuer Parteivorsitzender, der unter dem Titel “Abmahn-Siggi ist nun Chef der Verräterpartei” auf Mein Parteibuch.com ausführlich gewürdigt wird, gibt schon kurz vor seiner Wahl den perfekten Müntefering. Er fragt sich, warum die Menschen in Umfragen immer für sozialdemokratische Antworten sind, aber nicht die SPD wählen.

Ja, Franz und Siggi. Die Antwort ist einfach. Weil die SPD keine sozialdemokratischen Lösungen anbietet, sondern finstersten neoliberalen Wirtschaftsfaschismus praktiziert. Die SPD ist keine sozialdemokratische Partei und deshalb wird sie von Sozialdemokraten nicht gewählt.

Quelle: Jochen Hoff von Duckhome

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Thema: Politik |

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· gelesen: 11 · heute: 2 · zuletzt: 7. September 2010

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