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Allgaier in Uhingen will 300 Beschäftigte entlassen
Von Gastautor | 16. Juli 2009
Allgaier in Uhingen will 300 von ca. 1.300 Beschäftigte entlassen. Der Betrieb gehört zu einem Drittel dem BDA-Präsidenten Dieter Hundt. Damit wollen die Allgaier-Kapitalisten jährlich 12 Millionen Euro zusätzlich aus der Belegschaft herauspressen.
Am 13. Juli fand dazu eine IG-Metall-Mitgliederversammlung mit 400 Kollegen und Kolleginnen statt. “Wir haben doch nicht jahrelang verzichtet und hergegeben, um jetzt auf der Straße zu landen”. so ihr Protest. Denn vor 13 Monaten war ein neuer sogenannter “Beschäftigungssicherungsvertrag” abgeschlossen worden, durch den die Kollegen Woche für Woche zwei Stunden unbezahlt arbeiten. Auf der Mitgliederversammlung wurde eine Resolution einstimmig verabschiedet, die sich gegen die Entlassungen ausspricht. Darin heißt es: “Wir fordern keine Entlassungen und keinen weiteren Verzicht! Gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf den Rücken der Beschäftigten!” Für die kommende Woche sind betriebliche Aktionen geplant.
Stichworte: Allgaier, BDA, Hundt, Metaller
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