Warum besitzt die CDC ein Patent auf die „Erfindung“ von Ebola?

So ist ein englischsprachiger Artikel von Mike Adams auf „Natural News“ überschrieben.

Demnach besitzt die US-amerikanische Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde (CDC) stellvertretend für die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika seit 2010 ein Patent auf den Ebola-Stamm „EboBun“. In der Kurzbeschreibung des Patents ist von einer „Erfindung“ die Rede, basierend auf der „Isolierung und Identifizierung einer neuen Ebola-Virusart … bei einem kürzlichen Ausbruch in Uganda“.

Adams stellt fest, daß die US-Regierung also
„1. Ebola-Viren von Patienten entnimmt,
2. behauptet, das Virus ‚erfunden zu haben‘,
3. das Virus für den Patentschutz anmeldet.“

Daraus ergibt sich für ihn die „offensichtliche Frage: Warum sollte die US-Regierung behaupten, Ebola ‚erfunden‘ zu haben, und dann ein exklusives Monopol auf die Eigentümerschaft beanspruchen?“ Wobei die US-Regierung laut Patentschrift die „Eigentümerschaft“ über alle Ebola-Viren beansprucht, die eine Ähnlichkeit von 70 Prozent mit dem Ebola aufweisen, das sie „erfunden“ hat. Außerdem beansprucht das Patent einen „spezifischen Patentschutz für eine Methode der Vermehrung des Ebola-Virus in Wirtszellen sowie die Behandlung infizierter Wirtskörper mit Impfstoffen“.

Adams sieht keinen medizinischen Grund, Ebola-Patienten in die USA zu holen. Wenn das dennoch geschieht, so deswegen, weil diese Patienten „Träger nützlicher Werte intellektuellen Eigentums in Form von Ebola-Varianten“ sind, mit denen das CDC sein Patent-Portfolio mit neuen Ebola-Stämmen oder -Varianten ausweiten will. Es gehe also darum, diese Patienten „für medizinische Experimente, die Entnahme von Biowaffen oder Ansprüche auf intellektuelles Eigentum zu missbrauchen“. Daß die behandelnden Mediziner an der Emory University hart arbeiten, um das Leben der Patienten zu retten, stellt Adams dabei nicht in Abrede. Doch gleichzeitig geht es um die „Isolierung, Identifizierung und Patentierung von Infektionskrankheits-Erregern, aus Gründen, über die wir nur spekulieren können“.

Dabei streitet Adams nicht ab, daß sich das Patent „zumindest teilweise auf Methoden zum Ebola-Screening und der Behandlung von Ebola-Opfern mit Medikamenten oder Impfstoffen konzentriert“. Doch: „Wozu das Patent?“
„Ebola zu patentieren scheint ebenso seltsam wie der Versuch, Krebs oder Diabetes patentieren zu lassen. Warum sollte eine Regierungsbehörde behaupten, diese Infektionskrankheit ‚erfunden‘ zu haben, und dann ein Monopol für ihre Nutzung zu kommerziellen Zwecken beanspruchen?“

Adams weist auf mögliche Lizenzgebühren für Ebola-Impfstoffe hin, auf Milliardenprofite. Die Tekmira-Aktien boten dafür jüngst ein gutes Beispiel. (Inzwischen hat die US-Gesundheitsbehörde die Hürden für die Zulassung derartig unzureichend getesteter Medikamente tiefer gesetzt, während die WHO „grünes Licht“ für die Verabreichung von bisher nicht zugelassenen Medikamenten gab.)

Wohl nicht zu Unrecht erkennt Adams darin ein „sorgfältig inszeniertes medizinisches Theater“. „Eine globale Pandemie-Panik, ein Patent der Regierung, der Import von Ebola in eine amerikanische Großstadt, ein experimenteller Impfstoff, der Aufstieg eines kaum bekannten Pharmaunternehmens und ein öffentlicher Appell an die FDA, den Impfstoff beschleunigt zuzulassen.“ Der 2. Akt dieses „Theaterstücks“ könnte mit einem „Laborunfall“ und dem „Entweichen“ von Ebola beginnen, gefolgt von einer landesweiten Ebola-Impfpflicht, die Tekmira (oder Mapp Biopharmaceutical, oder GlaxoSmithKline) reich macht und die CDC mit ihren Virus-Patenten als „Retter des amerikanischen Volkes“ dastehen lässt. „Ja, dieses Stück haben wir schon einmal gesehen“, so Adams, „nur hieß es letztes Mal Schweinegrippe.“

Einen Aspekt erwähnt Mike Adams nur am Rande („Biowaffen“). Es ist der deutsche Wissenschaftsjournalist Christoph Klug, der sich mit dem Biologen Jakob Segal viele Jahre in der AIDS-Forschung engagiert hat, der vor kurzem weitergehende Fragen zum Ursprung des Virus aufwarf:

„An Viren wie Ebola wurde für die Kriegsforschung gearbeitet. Das HIV-Virus startete Ende der 1970er Jahre in den USA, also fast zeitgleich mit dem Ebola-Virus. Es gibt zahlreiche nicht widerlegte Indizien, dass HIV aus der US-Biowaffenforschung entsprungen ist. Für eine biologische Waffe taugte HIV nicht, da der Tod erst Jahre nach der Infektion eintritt. Das ist bei Ebola anders. Hier vermehrt sich das Virus im Wirt rasend schnell, so dass die Bildung rettender Antikörper durch die Immunabwehr nicht Schritt hält bzw. zu spät erfolgt. Das Virus enthält ein Aktivatorgen, welches für die enorm beschleunigte Vermehrung verantwortlich ist. Das ist ungewöhnlich und könnte ohne Weiteres auf einem künstlichen Weg zustande gekommen sein. Bereits 1966 gab es in einem Marburger Labor Tote durch ein Ebola-ähnliches Virus – offenbar wurde daran geforscht.“

Im Zusammenhang mit dem Ausbruch von Ebola in verschiedenen Staaten Westafrikas wurde über ein Antikörperserum gegen Ebola namens „Zmap“ (Mapp Biopharmaceutical) berichtet, dessen Einsatz bei zwei erkrankten US-Amerikanern laut CNN (06.08.2014) bereits nach einer Stunde eine enorme Besserung und Stabilisierung der Patienten verursachte.
„Sollte das Serum wirklich so wirksam sein, so hätte damit das US-Verteidigungsministerium anders als bei HIV einen schnell tötenden Erreger und einen Schutz der eigenen Armee zur Verfügung„, so Klug. „Das ist eine Kombination, die seit Jahrzehnten erklärtes Ziel der militärischen biologischen Kriegsforschung ist. Mit einer solchen Kombination in den Händen von Imperialisten können Länder oder sogar Kontinente destabilisiert und erobert werden.“

Klaus Wallmann sen.

Verwandte Artikel

Lesen Sie auch die aktuellen
Artikel auf der

Titelseite der RandZone

Zur Titelseite »
Artikel drucken Artikel drucken

Sie können einen Kommentar schreiben. Pings sind abgeschaltet.

· read: 4707 · today: 3 · last: 25. August 2016

Kommentar schreiben

Design: NewWPThemes || Redesign/Webmaster: Nick's Café - Webdesign