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Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst
Von Klaus Wallmann sen | 30. Juni 2012
Nach zwölf Monaten Bundesfreiwilligendienst (BFD) und einer Studie des Centrums für soziale Investitionen und Innovationen (CSI) der Universität Heidelberg und der Hertie School of Governance in Berlin müssen die bürgerlichen Medien natürlich ein wenig jubeln. Ein fragwürdiger Jubel, wenn vor allem in Ostdeutschland Ältere und Arbeitslose für ein Trinkgeld im sozialen Bereich arbeiten, was zugleich die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze behindert. Der starke Andrang resultiert auch aus der volksfeindlichen Arbeitsmarktpolitik der schwarz-gelben Monopolregierung, die mit der Öffnung des BFD für alle Altersgruppen erneut einen weiteren Niedriglohnsektor geschaffen hat.
Stichworte: Arbeitslose, Arbeitsplätze, Bundesfreiwilligendienst, Medien, Niedriglohn, Regierung, Studie
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