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Zwickau: Protest gegen Sklavenmarkt
Von Klaus Wallmann sen | 18. Juni 2012
Am Mittwoch, den 20.06., findet von 9 bis 13 Uhr in Zwickau im Verwaltungszentrum (ehem. Kaserne), Haus 9, Werdauer Str. 62 ein “Sklavenmarkt” für Hartz-IV-Bezieher statt.
Dazu schreibt die ALI “Gegenwind” u.a.: “Mitten unter uns soll in einer öffentlichen Versteigerung menschliche Ware an Personaldienstleister verhökert werden. Bei den Sklaven handelt es sich um erwerbslose Menschen, die mit einer Zwangsvorladung unter Androhung des Entziges des Existenzminimums gezwungen werden, sich weit unter Wert zu verkaufen.” Das bedeute “Förderung und Bereitstellung der Strukturen zur Zwangsarbeit und modernen Sklaverei”, gegen die die ALI zum Protest aufruft. Sie fordert:
- Weg mit Zwangsarbeit und moderner Sklaverei!
- Weg mit Sanktionen und Entzug des Existenzminimums!
- Weg mit Hartz IV!
Sie fordert alle, die ebenfalls dieser Meinung sind, auf, sich am 20.06. vor dem Haus 9 des Verwaltungszentrums dem Protest anzuschließen.
Erst jüngst zeigten derartige Proteste Erfolg, als im hessischen Bad Schwalbach die Veranstalter eines ähnlichen Sklavenmarktes diesen absagten. Widerstand lohnt sich. Denn wer kämpft, der kann verlieren. Doch wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Klaus Wallmann sen.
Stichworte: Arbeitsloseninitiative, ARGE, Aufruf, Gegenwind, Hartz, Hartz IV, Protest, Sanktion, Zwangsarbeit, Zwickau
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