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Ungarn: Parlament ändert Mediengesetz
Von Klaus Wallmann sen | 26. Mai 2012
Nachdem Ungarns Verfassungsgericht Teile des heftig kritisierten Mediengesetzes bereits im Dezember als verfassungswidrig erklärt hat, wurde es durch das Parlament nun dahingehend geändert, daß Journalisten jetzt nicht mehr dazu gezwungen werden können, die Identität von Informanten offenzulegen. Unberührt bleibt die Zusammensetzung des Medienrats, dem weiterhin nur Verbündete der Regierungspartei Fidesz von Ministerpräsident Orban angehören.
Stichworte: Gesetz, Journalisten, Medien, Regierung, Ungarn, Verfassungsgericht
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