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Berlin: Polizeipräsidentin räumt “Fehler” ein
Von Klaus Wallmann sen | 23. Mai 2012
Als die Polizei am Rande der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration in Berlin “verdächtige” Alu-Rohre “gefunden” hatte, machte Polizeipräsidentin Koppers am 7. Mai(!) daraus “Rohrbomben”, bei deren Explosion es “im Umkreis von 15 bis 20 Metern Schwerverletzte” gegeben hätte. Nach einer Untersuchung im Labor am 11. Mai(!) sieht nun alles ganz anderes aus. Am Montag erklärte Koppers, daß es sich lediglich um einen harmlosen “pyrotechnischen Nebelsatz” gehandelt habe. Im Gegensatz zum Berliner Verfassungsschutz, der einen “rechtsextremistischen” Hintergrund bereits ausschloß, erklärte die Polizeipräsidentin, daß man bei den Ermittlungen “nicht auf eine Richtung festgelegt” sei.
Innensenator Henkel (CDU) hat inzwischen angekündigt, künftig erst zu untersuchen und dann nach außen zu kommunizieren.
Mit einer derartigen Praxis kann man allerdings keine Kastanien zu Steinen (Stuttgart) und schon gar nicht Silvesterknaller zu Bomben machen.
Stichworte: 1. Mai, Berlin, CDU, Demagogie, Demonstration, Hetze, Polizei, Verfassungsschutz, Volksverdummung
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