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Weitere Millionen für das Karsai-Regime
Von Klaus Wallmann sen | 17. Mai 2012
Die deutsche Kanzlerin (CDU) hat mit dem korrupten Regime Afghanistans ein “Partnerschaftsabkommen” abgeschlossen, das den dortigen “Sicherheitskräften” ab 2015 fünf Jahre lang jährlich 150 Millionen Euro (der deutschen Steuerzahler) in die Kasse spült. Das wären weitere 750 Millionen Euro, die zu den bereits verausgabten 17 Milliarden Euro, die das Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) als tatsächliche Kosten des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan berechnet hat, hinzukommen. (Offiziell gesteht die Bundesregierung lediglich 5,5 Milliarden ein.) Wie seit zehn Jahren knüpfte Frau Merkel ihre finanziellen Geschenke an den Marionetten-Präsidenten Karsai natürlich auch wieder an politische “Reformen” in Richtung “Rechtsstaat” und “Menschen- und Frauenrechte”. Wobei sie geflissentlich übersieht, daß sich in Afghanistan nichts dergleichen tut.
Und während sich in einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov 65,3 Prozent der Befragten für eine Beendigung des Kampfeinsatzes vor dem vereinbarten Termin Ende 2014 aussprechen, “prüft” die schwarz-gelbe Monopolregierung laut “Stuttgarter Nachrichten” die Bereitstellung zusätzlicher(!) Soldaten für den beschlossenen Truppenabzug.
Klaus Wallmann sen.
Stichworte: Afghanistan, Bundesregierung, Bundeswehr, Kosten, Krieg, Merkel, Soldaten, Steuerzahler, Umfrage
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