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BRD: Warnstreiks der Metaller
Von Klaus Wallmann sen | 3. Mai 2012
Am Mittwoch legten in mehr als 100 Betrieben über 30.000 Kollegen die Arbeit nieder, um den Druck auf die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie zu erhöhen. Allein im sächsischen Zwickau beteiligten sich über 2.500 Beschäftigte mehrerer Betriebe an den Warnstreiks.
Zuletzt hatte Gesamtmetall lediglich drei Prozent mehr Lohn und Gehalt bei einer Laufzeit von 14 Monaten angeboten, was umgerechnet auf das Jahr einer Tariferhöhung von 2,6 Prozent entspräche. Die IG Metall fordert 6,5 Prozent für 12 Monaten. Zur ebenfalls geforderten Übernahme von Auszubilden und zur Erhöhung des Mitspracherechts der Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeitern äußerten sich die Herren Kapitalisten nicht.
Stichworte: Gesamtmetall, IG Metall, Kapitalisten, Metaller, Tarifverhandlungen, Warnstreik, Zwickau
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