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TOLL: Schlecker-Kollegen sollen Beitrag leisten
Von Klaus Wallmann sen | 5. April 2012
Insolvenzverwalter Geiwitz, die Gewerkschaft ver.di und der Gesamtbetriebsrat von Schlecker “diskutieren” über einen Beitrag der glücklich im Unternehmen verbliebenen 13.500 Kollegen zur Sanierung. Zur Debatte stehe u.a. der Verzicht auf Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Im Gegenzug für diese handfeste “solidarische” Leistung wollen die “Beschäftigtenvertreter” über eine nichtsnutzige “Beschäftigungsgarantie” bzw. eine “Beteiligung” der Kollegen am Unternehmen beraten. Das Letzteres das “unternehmerische Risisko” teilweise auf die Kollegen abwälzt, die sich noch dazu also selbst ausbeuten sollen, das kommt den seltsamen “Beschäftigtenvertretern” nicht in den Sinn. Aber derzeit “sondiere” man ja nur, so eine ver.di-Sprecherin.
Stichworte: Betriebsrat, Gewerkschaft, Insolvenz, Klassenzusammenarbeitspolitik, Krise, Krisenlasten, Schlecker, Unternehmer, Urlaub, Urlaubsgeld, Verzicht
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