Archiv für die Kategorie: Klassiker

KLASSIKER: Manifest des Internationalen Sozialistenkongresses zu Basel (1912)

Manifest des Außerordentlichen Internationalen Sozialistenkongresses zu Basel vom 24. und 25. November 1912 über die Kriegsgefahr und die Aufgaben des internationalen Proletariats Die Internationale hat auf ihren Kongressen von Stuttgart und Kopenhagen für das Proletariat aller Länder als leitende Grundsätze für den Kampf gegen den Krieg festgestellt: “Droht der Ausbruch eines Krieges, so sind die […]

KLASSIKER: Sozialdemokratische Annexionspolitiker

Spartakus Briefe Nr. 6 vom September 1915 In gewissen Kreisen der Regierung soll in neuester Zeit die Tendenz sich geltend machen, als Ziel des Krieges zwar nicht unmittelbare Annexionen durchzusetzen, weil diese auf den Widerstand weiter Volkskreise in Deutschland stoßen würden — auch die bürgerlichen Gruppen treten keineswegs geschlossen für Annexionen ein —, dafür aber […]

KLASSIKER: Was darf die Satire?

Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel. Satire scheint eine durchaus negative Sache. Sie sagt: “Nein!” Eine Satire, die zur Zeichnung einer Kriegsanleihe auffordert, ist keine. Die Satire beißt, lacht, pfeift und trommelt die große, bunte Landsknechtstrommel gegen alles, was stockt und träge […]

KLASSIKER: Die moderne politische Satire in der Literatur

Roda Roda sagt: “Humor ist die Verdauung der Satten, Satire der Schrei der Hungrigen.” Das ist das Wesen der Satire, aber wie erreicht sie ihre großen Wirkungen, mit welchen Mitteln arbeitet sie? Ich möchte hier einige Ausführungen des Genossen Eduard Fuchs zitieren: Jede Kunst, sagt Eduard Fuchs, ist Karikatur, wenn man nämlich unter Karikatur Hinweglassung […]

KLASSIKER: Der Zusammenbruch

Spartakus-Briefe – Politische Briefe, Nr. 3, 20. März 1915 Die Reichstagsfraktion bewilligt den Etat, sie pfeift auf die Beschlüsse der Gesamtpartei! In der Dunkelkammer des Fraktionszimmers wurde der Gedanke, Parteitagsbeschlüsse vor aller Welt mit Füßen zu treten, in größter Heimlichkeit zum Beschluß erhoben. Das böse Gewissen veranlaßte die Fraktionsmehrheit, den folgenschwersten Beschluß, der jemals von […]

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