Fachkräftemangel und Lehrstellen

Der Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) untersuchte Ende März die knapp 44.000 offenen Ausbildungsplätze der bundesweiten Lehrstel...

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Günter Grass gestorben

Der Schrifsteller Günter Grass ist gestern früh im Alter von 87 Jahren in einer Lübecker Klinik gestorben. Für seinen Roman "D...

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Türkei: Bauarbeiter besonders gefährdet

Nach Angaben des türkischen Arbeitsministeriums starben auf den Baustellen in der Türkei in den vergangenen 12 Jahren mehr als 4...

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Untersuchung zum Bienensterben

Ein aktueller Bericht des EU-Wissenschaftsnetzwerks EASAC (European Academies' Science Advisory Council) untersucht die Wirkung vo...

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Börsensteuer

Und nun noch eine Richtigstellung ... Berlin: Wie bereits gestern gemeldet, beabsichtigt die Regierung in Kürze eine Börsensteu...

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April 2015: 6.971.862 Leistungsbezieher

ArbeitslosDie Zahl der registrierten Arbeitslosen liegt mit 2.842.844 (März 2015: 2.931.505) weiter unter der psychologisch und propagandistisch wichtigen Drei-Millionen-Grenze, und wird von der sogenannten Bundesagentur für Arbeit (BA) und deren wassertragender Journaille entsprechend bejubelt. Selbstverständlich setzt sich die positive Entwicklung fort, der BA-X legt zu, es gibt immer mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, während die Zahl der Leistungsempfänger sinkt. Auf die offiziellen Zahlen der Leistungsbezieher, veröffentlicht im BA-Bericht (Tabellen ab S. 48), möchten die “Qualitätsjournalisten” aber dennoch auch weiterhin offensichtlich nicht eingehen. Verständlich.

Erbschaften

Wahr ist, dass nach Auffassung von Unternehmen das neue Erbschaftssteuergesetz Arbeitsplätze vernichtet, weil auch das Betriebsvermögen erbschaftssteuerpflichtig ist. Unwahr ist, dass Beschäftigte von Firmen bereits wieder als Leibeigene zum Betriebsvermögen zählen. – Sie werden nach wie vor nur abgeschrieben.

Nur prekäre Arbeitsverhältnisse steigen

Auch der jüngste Arbeitslosen-Bericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) jubelte über “eine anhaltend gute Entwicklung” auf dem sogenannten Arbeitsmarkt. Alles ist “positiv”, alles “bleibt deutlich aufwärtsgerichtet”, alles “legte erneut zu”. Daß diese ideologisch begründete Jubelei nur wenig mit der Realität zu tun hat, das belegt eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung über die Verbreitung sogenannter atypischer Beschäftigung.

LESETIPPS: Altersarmut, Hillary und das Imperium

Prekär ins Rentenalter
Auf Deutschland rollt eine Welle der Altersarmut zu – Laut einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie erreichen Geringverdiener in Deutschland nur ein Rentenniveau von 55 Prozent ihres durchschnittlichen Einkommens. Der OECD-Schnitt liegt bei 82 Prozent, in einigen Ländern sogar über 90 Prozent. ZUM ARTIKEL

Dr. Oetker gegen Hillary Clinton
Während die Wähler in den USA noch an eine Wahl zwischen Pest und Cholera glauben, hat man sich im Netzwerk von Dr. Oetker offenkundig längst entschieden. ZUM ARTIKEL

Das US-Imperium wackelt
Noch wackelt die Europäische Union mit. – Völlig überraschend unterschrieben am letzten Märzsonntag die Premierminister Chinas, Japans und Südkoreas einen Wirtschaftsvertrag … In Konkurrenz zur US-dominierten Weltbank und zur Asian Development Bank haben Beijing und Moskau nun ebenfalls eine Bank mit internationaler Beteiligung gegründet, die Asiatische Infrastruktur Investment Bank (AIIB). ZUM ARTIKEL

rz-ARCHIV: Was gesagt werden muss

Von Günter Grass

Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.

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