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Opel: Perspektive Bochum

Von K.D. Rosenporten | 20. Mai 2013

Das Bochumer Opel-Werk soll Ende 2014 geschlossen werden. Einen Vertrag, der das Ende bis zum Jahr 2018 verschieben sollte, wurde von den Kollegen am 21. März abgelehnt. Seitdem betreibt der GM-Vorstand, unterstützt von den gar nicht gleichgeschalteten bürgerlichen Medien, mit Tricks und Drohungen eine gezielte Kampagne, die die Spaltung der Belegschaft bewirken soll. Angeblich hätten viele Opelaner ihre “Fehlentscheidung” eingesehen und verlangten deshalb nach einer zweiten Abstimmung. Tatsächlich stehen sowohl Belegschaft wie auch der Vertrauenskörper zu ihrer Ablehnung des erpresserischen Vertrages.

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Thema: Arbeit/Gewerkschaft | Keine Kommentare »

LESETIPPS: Terror, BND, Prozesse

Von Klaus Wallmann sen | 18. Mai 2013

Auf der Spur des Terrors
Oktoberfestanschlag, Luxemburger Bombenterror und die Rolle des BND: Bundesregierung und Generalbundesanwalt prüfen neue Vorwürfe. ZUM ARTIKEL | ZUM ARTIKEL

NSU-Prozess “nicht überhöhen”
Die Deutsche Polizeigewerkschaft warnt vor falschen Erwartungen an den Prozess. Dies könne “zu schlimmen Enttäuschungen führen”. ZUM ARTIKEL

Guantánamo: 100 Tage Hungerstreik
Petition des Ex-Chefanklägers der Militärprozesse an Obama-Regierung. ZUM ARTIKEL

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Thema: Politik | Keine Kommentare »

Die Bilanz des NSU-Ausschusses

Von Klaus Wallmann sen | 17. Mai 2013

Der Bundestagsausschuß zum “Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU) hat seine Arbeit beendet. Gehen wir davon aus, daß die Parlamentarier sich ehrlich bemüht haben, so haben die Befragungen aller scheinbar mehr oder weniger an Amnesie leidenden Beamten vor allem eines bewiesen, nämlich daß ihnen das gewählte Parlament, die Vertretung des Souveräns glatt am A…. vorbeigeht.

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Thema: Politik | 1 Kommentar »

Jugendarbeitslosigkeit in Europa auf Rekordniveau

Von Gastautor | 17. Mai 2013

Die Jugendmassenarbeitslosigkeit wächst aufgrund der Weltwirtschafts- und Finanzkrise dramatisch. Neben dem Nahen Osten und den nordafrikanischen Ländern ist sie in Europa am stärksten gestiegen – nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) seit 2008 um fast ein Viertel. Schon die offiziell gemeldeten Zahlen sind verheerend. In Griechenland liegt die Quote arbeitslos gemeldeter Jugendlicher bei 59,1 Prozent, in Spanien bei 55,9, in Italien bei 38,4, in Portugal bei 38,3, in Zypern bei 32,3, in Irland bei 30,3 und in Frankreich bei 26,5 Prozent (jeweils Stand vom März). Der Durchschnitt in der gesamten EU beträgt 23,5 Prozent. Dabei sind selbst diese Zahlen noch geschönt. Oft werden arbeitslose Jugendliche in schulische Maßnahmen gesteckt oder drücken von sich aus länger die Schulbank. Wer sich bei den Arbeitsbehörden nicht mehr meldet, wird ohnehin nicht erfasst.

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Thema: EU | Keine Kommentare »

“Skandal”: “Menschenversuche in DDR”

Von Klaus Wallmann sen | 16. Mai 2013

“Westliche Pharmakonzerne setzten in DDR-Kliniken unerprobte Arzneien ein.” So der aktuelle “Spiegel”, der dabei den Eindruck erweckt, als sei dies ein ganz neuer “Skandal”. (Wobei der Schwerpunkt natürlich auf “DDR” und nicht auf “Pharmakonzerne” liegt.) “Vergessen” hat der “Spiegel” dabei seine Ausgabe vom 4. Februar 1991. Weiterlesen »

Thema: Medien, Politik | 3 Kommentare »

Hartz IV: “Vermittlung in den Tod”

Von Klaus Wallmann sen | 16. Mai 2013

Herr M. ist Hartz-IV-Bezieher, zu 100 Prozent schwerbehindert und hat bereits zwei Herzinfarkte hinter sich. Seine Sachbearbeiterin im Jobcenter-Essen-Nord war darüber ausreichend informiert, schickte den Mann aber erstmal zum hauseigenen ärztlichen Dienst. Entgegen dem Bericht des Hausarztes von Herrn M. kam dieser “ärztliche Dienst” zu dem Schluß, daß Herr M. durchaus leichte bis mittelschwere Arbeitstätigkeiten ausüben könne. Damit stand einer Arbeitsvermittlung nichts mehr im Wege. Vier Stunden am Tag Fegen und Unkraut zupfen – so das ARGE “Jobangebot”. Natürlich garniert mit der Androhung von verfassungswidrigen Sanktionen. Herr M. versuchte noch einmal der Sachbearbeiterin klar zu machen, daß selbst leichte Tätigkeiten für ihn tödlich sein könnten, da der zweite Herzinfarkt noch nicht lange her sei. Letztendlich unterschrieb er die sogenannte Eingliederungsvereinbarung – wenn auch unter Vorbehalt. Er unterschrieb aus Angst vor der angedrohten Kürzung seines Existenzminimums. Einige Tage später trat er den “Job” an. Bereits am zweiten Tag erlitt Herr M. einen Herzstillstand. Dem Notarzt gelang die Reanimation. Welch ein Glück – auch für die ARGE-Mitarbeiterin. Denn sonst hätte sie heute eine Vermittlung in den Tod auf ihrem Gewissen.

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Thema: Reformen/Agenda | 2 Kommentare »



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